Biotin

Biotin (Nicht nur) für Haut und Haare

Biotin – auch als Vitamin B7 bzw. Vitamin H bekannt – trägt im menschlichen Körper zur normalen Funktion zahlreicher biologischer Abläufe bei. Dazu zählen unter anderem der Energiestoffwechsel, die Zellfunktion, das Nervensystem sowie das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

Biotin ist als wasserlösliches Vitamin dem B-Komplex zugehörig und kann als solches vom Körper nicht in ausreichender Form selbst hergestellt werden, muss also über die Nahrung aufgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/biotin/) nennt als Werte für eine angemessene Biotin-Zufuhr circa 5 – 10 µg/Tag für Säuglinge, 10 – 35 µg/Tag für Kinder und 30 – 60 µg/Tag für Jugendliche und Erwachsene.

Risikogruppen für Biotin-Mangel

Eine erhöhte Biotin-Zufuhr während Schwangerschaft und Stillzeit ist für Frauen laut DGE nicht notwendig, dennoch gehören Schwangere zur Risikogruppe für das Auftreten eines Biotin-Mangels. Auch bei dauerhaften Diäten, der längerfristigen Einnahme von Antibiotika sowie übermäßigem Alkoholkonsum kann es zu Biotin-Mangelerscheinungen kommen. Ansonsten sind meist lediglich die Menschen von Biotin-Mangel betroffen, die unter einer angeborenen Biotin-Verwertungsstörung leiden.

Symptome bei Biotin-Mangel

Auf einen Mangel an Biotin deuten verschiedene Symptome hin. Die offensichtlichsten sind Hautstörungen, Farbveränderung der Haare sowie vermehrter Haarausfall und brüchig werdende Nägel. Aber auch stetige Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen oder Übelkeit sowie die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen können Anzeichen eines Biotin-Mangels sein. Wenn Sie vermuten, an Biotin-Mangel zu leiden, sprechen Sie am besten Ihren Arzt darauf an, um das weitere Vorgehen und eine eventuelle – ggf. auch hochdosierte – Substitution mit Biotin zu abzustimmen. Im Normalfall lässt sich der tägliche Biotin-Bedarf aber gut über eine ausgewogene Ernährung decken, da zahlreiche Lebensmittel über einen hohen Biotin-Gehalt verfügen.

Lebensmittel mit hohem Biotin-Gehalt

  • Leber
  • Hefe
  • Eier
  • Soja
  • Hafer
  • Walnüsse

Darüber hinaus enthalten auch viele Getreideerzeugnisse sowie Fleisch, Milch und auch diverse Obst- und Gemüsesorten hinreichende Mengen an Biotin, um die oben angegebenen Tagesbedarfe im Normalfall bequem erreichen zu können. Die Gefahr einer Überdosierung mit Biotin besteht nach dem Stand der Forschung nicht.

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