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Vitamin C Es muss nicht immer sauer sein

Vitamin C ist wohl eines der bekanntesten Vitamine. Bereits in früheren Jahrhunderten erkannte man die Bedeutung dieses Nährstoffes, dessen Mangel damals zur sogenannten Seefahrerkrankheit führte, auch Skorbut genannt.

Die lange Zeit auf hoher See und die damit verbundene, einseitige Ernährung ohne Gemüse und Obst lösten bei den Seefahrern Symptome wie Zahnfleischbluten, Zahnausfall und Hautbeschwerden aus. Aber auch Konzentrationsbeschwerden und schwache Nerven sowie Müdigkeit und Schlafstörungen waren die Folge.

Erst als die an Skorbut leidenden Seefahrer, zusätzlich zu ihren üblichen Rationen, auch Zitrusfrüchte aßen, linderten sich die Beschwerden. Es musste also ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Aufkommen von Krankheiten wie Skorbut bestehen. Mittlerweile weiß man deutlich mehr über das Vitamin C.

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin C?

Vitamin C kann nicht vom Körper selbst produziert werden, deshalb muss es durch die Nahrung zugeführt werden. Gerade Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen und Grapefruits galten damals und auch heute noch als ideale Vitamin-C-Lieferanten. Aber es muss nicht immer so sauer sein. Es gibt weniger saure Lebensmittel mit noch deutlich mehr Vitamin C:

  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Brokkoli
  • Paprika
  • Schwarze Johannisbeere
  • Guave
  • Sanddornbeere
  • Hagebutte
  • Acerola

Während Zitronen beispielsweise im Schnitt auf 50,7 mg Vitamin C pro 100 g kommen, erreicht die Paprika sogar 140 mg und die Acerola-Kirsche sogar 1.700 mg. Aber auch in heimischem Gemüse wie Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli oder Obst wie Hagebutte und Sanddorn finden sich große Mengen Vitamin C.

Warum ist Vitamin C so wichtig?

Vitamin C kommt im menschlichen Körper eine entscheidende Rolle zu, denn es wirkt zum einen antioxidativ, es macht also zellschädigende freie Radikale unschädlich und schützt so das Immunsystem. Zum anderen tritt es als Coenzym bei der Synthese von Kollagen in Erscheinung, welches in nahezu allen Organen und Gewebestrukturen eine Rolle spielt.

Zudem unterstützt Vitamin C die Bildung von verschiedenen Aminosäuren und Hormonen sowie die Aufnahme von Eisen während der Verdauung.

Wie viel Vitamin C ist ausreichend?

In der Regel nimmt man bei einer normalen ausgeglichenen Ernährung ausreichend Vitamin C zu sich. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt beispielsweise 100 mg Vitamin C pro Tag, wobei Raucher mit 150 mg einen deutlich erhöhten Bedarf haben. Mit zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse täglich werden laut DGE diese 100 mg erreicht. Doch gerade bei einem tagesfüllenden Job bleibt oft nur wenig Zeit, diese Vorgaben zu erfüllen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann dadurch gefährdet sein und damit auch der tägliche Vitamin-C-Bedarf.

Nahrungsergänzungsmittel sorgen dafür, dass der Bedarf sicher erfüllt wird. Können Sie also gerade einmal nicht auf eine der Vitamin-C-Bomben wie Hagebutte oder Sanddorn zurückgreifen, kann der Griff zu unseren Vitamin-C-Präparaten lohnen.

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